Kategorien
Kreativkurse Kunst Kunst und Wirtschaft Kunstprojekte 2021 Kurse Veranstaltungen

Auftakt Analog & Digital Projekt

Logo Ministerium für Wissenschaft

ANALOG & DIGITAL PROJEKT

Auftakt zu einem neuen Analog und Digital Projekt von Kim Kluge und der galerie luzia sassen. Danke für die Projekt-förderung 2021 durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

galerie luzia sasssen
galerie luzia sasssen

Warming up in
True Colors versus
Social coolness 

Unser Projekt geht an den Start: 

Kim Kluge portraitiert seit 2013 Menschen des öffentlichen Lebens synästhetisch in Farben. Weitere Infos hier. Jetzt startet erstmals ein Wesens-Portrait-Projekt mit Personen aus dem privaten Umfeld und anschließender Ausstellung . Im Zentrum steht die Frage, wer wir sind, wenn wir uns ohne formale Bewertung betrachten. Wenn Merkmale wie Alter, Geschlecht, Haarfarbe keine Rolle mehr spielen. Wir steigen aus dem Hamsterrad einer Wettbewerbs-gesellschaft aus und lassen uns inspirieren durch den synästhetischen Blickwinkel der Künstlerin. Welche Kernfarben tragen wir? Was macht unser Wesen aus? „Warming up in True colors“ anstatt „Social coolness”.

Aufruf !¡

Jeder, der dieses Projekt  unterstützen möchte, darf gern eine kurze Message unter dem Stichwort True Colors Project direkt an Kim Kluge senden. Sie fertigt nach einem kleinen Zoom- oder Telefon-Interview ein Wesensportrait von Ihnen in Farben. Ihr abstraktes Wesens-Porträt wird später (Ihr Einverständnis vorausgesetzt) Teil einer Ausstellungsserie sowohl online als auch als auch “Life und in Farbe” in der #galerie luzia sassen und bei #friendmade

Workshop:
Was sind Deine Farben?

Parallel zu dem Projekt gibt es regelmäßig Kurse, in denen Sie Ihre  eigenen Farben in Ihrer eigenen Technik finden. In den Workshops, die aufgrund der Corona Situation, zunächst im kleinen Rahmen mit max. 2 Personen in der #galerie luzia sassen im #Kelterhaus und alternativ in einem Zoom-Meeting stattfinden, finden Sie Ihre eigenen Farben in Ihrer ganz eigenen Technik. 

Erster Termin:

Freitag 28.Mai.2021 15:00
galerie luzia sassen

Ich freue mich über Ihre/Eure Teilnahme

Herzlichst
Kim Kluge

Wenn Sie an meinem Projekt teilnehmen möchten, mit oder ohne Kurs oder umgekehrt, dann kontaktieren Sie mich gern einfach über das Kontaktformular: Stichwort “True Colors Project”

Kategorien
Art by Kim Kluge 2021 Kunst

Art by Kim Kluge 2021

"X-Ray Bella Choice I" Wesensportrait 120x180 cm Sublimationsdruck auf Textil Kim Kluge 2021
X-RAY BELLA CHOICE I – Kim Kluge – Felt on Canvas and Print – LE 5

Die Werke von Kim Kluge sind aktuell bei Artworks.art Singulart, ArtID und friendmade und durch die Galerie Luzia Sassen (Informationen und Links in Kürze) vertreten.

Folgen Sie der Künstlerin auf Singulart und erhalten Sie regelmäßig die neuesten Updates aktueller Werke via E-Mail.

Kunst als Perspektivwechsel

Kim Kluge, Freie Bildende Künstlerin und Meisterschülerin (Walter Dahn) portraitiert Künstler*innen, Schauspieler*innen, Politiker*innen und andere Persönlichkeiten des privaten und öffentlichen Lebens. Wesensportraits von Banksy, Warhol, Beuys, Herbert Grönemeyer, Basquiat, Kandinsky, Mark Rothko, John Lennon, Yoko Ono, Frieda Kahlo, Beethoven und viele weitere….synästhetisch in Farben übersetzt. Kim Kluge ersetzt den Pinsel der Malerei durch eine Filznadel mit der sie das Gemälde von der Rückseite durchwirkt. Objektmalerei mit tiefgründigen Strukturen. Das Filz – Werk von Kim Kluge ist pflegeleicht und Wasserfest, und Lichtecht imprägniert. Inkl. Objektrahmen (Holz, ohne Glas).

Im Kern ihres Schaffens stehen sowohl abstrakte, strukturelle Fragen und die Verbindung analoger und digitaler Gestaltungsmöglichkeiten als auch soziologische Aspekte. Ihre künstlerischen Ansätze erheben den Anspruch eines gesellschaftlichen Perspektivwechsels und Transformation mittels Visualisierung ungewohnter Betrachtungsweisen.

True Colors

In ihren aktuellen Arbeiten “True Colors” Synästhetik Wesensportraits portraitiert und exprimiert Kim Kluge menschliche Wesenszüge in Farben. Damit macht Kim Kluge subjektive Eindrücke sichtbar, die nicht greifbar oder beschreibbar sind. Sie beschreitet damit den umgekehrten Weg der Abstraktion und dringt in Räume vor, die bis heute noch wenig erschlossen sind, sich aber voraussichtlich in hundert Jahren weiterentwickelt haben werden.

„Farben sind Farben. Sie kennen keine Bewertung. Kein zu alt oder zu jung, kein zu groß oder zu klein, kein zu gut oder zu schlecht. Ein Perspektivwechsel auf Farbe ermöglicht uns einen Perspektivwechsel auf unsere Bewertungsmodelle“.

Kim Kluge

Künstlerischer Prozess

Im Zeitalter digitaler Transformation setzt Kim Kluge mit ihren Arbeiten einen Kontrapunkt zu unserer schnelllebigen Zeit. Jeder Mensch ist einmalig und jeder Mensch ist schön, egal ob alt oder jung, mit oder ohne Falten. Wachstum kann nicht forciert werden. Wachstum ist ein naturgegebener Aspekt unseres Lebens. Die Künstlerin Kim Kluge ist darauf bedacht, Menschen in ihrem Wesenskern zu betrachten, so weit, wie es ihr durch ihre, wie sie sagt: „subjektive Brille möglich ist“. Ihres Erachtens sind Kunstschaffen und gesellschaftliche Entwicklung fest ineinander verwoben. Entscheidend ist nicht das Produkt Kunst, sondern der künstlerische Prozess und die Aussage hinter dem Werk.
Kunst bedeutet für Kluge Perspektivwechsel.

Kim Kluge auf Facebook

Kim Kluge arbeitet seit Abschluss ihres Masterstudiums bei Walter Dahn (Beuys) als freie Bildende Künstlerin. In Hannover geboren, zog es sie 2000 aufgrund des multikulturellen und kreativen Klimas in ihre neue Wahlheimat Köln/ Bonn. Kim Kluge arbeitet multimedial. Im Kern ihres Schaffens stehen sowohl abstrakte, strukturelle Fragen und die Verbindung analoger und digitaler Gestaltungsmöglichkeiten als auch soziologische Aspekte. Ihre künstlerischen Ansätze erheben den Anspruch eines gesellschaftlichen Perspektivwechsels und Transformation mittels Visualisierung ungewohnter Betrachtungsweisen.
FOLLOW ME
Kategorien
Krisenmanagement

Kunst und Krisenmanagement

Kunstschaffende sind Krisenmanager

Krisen, auch wirtschaftliche, sind Chancen. Niemand weiß das besser als Kulturschaffende. Sie sind die perfekten Krisenmanager und Managerinnen.
Wahre Zwitterfiguren in einer durchstrukturierten Gesellschaft. Sie bewegen sich inmitten eines Spannungsfeldes zwischen Kunst und Wirtschaft. Zwei Pole, die bei näherem Hinsehen eigentlich zusammengehören.
Die künstlerische Arbeit setzt sich permanent mit der Auflösung und Neusortierung bestehender Strukturen auseinander. Perspektivwechsel sind an der Tagesordnung, permanente Veränderung ist ganz normal. Kunstschaffende sind wahre Alltagsnomaden. Kein Prozess gleicht dem anderen. Permanente Neuerfindung und Transformation. Die Genres sind facettenreich und so ist es nicht verwunderlich, dass wir nun von der konkreten Darstelleung von Mensch, Tier und Natur in die Abstraktion gewechselt sind.

Ein weiterer Schritt auf dem Weg ins unbekannte Land

Denn Abstarktion bedeutet auch ein Weg in die Freiheit. Frei sein von zermürbenden und veralteten Strukturen, die den Menschen krank machen. Das ist wichtig für unsere Wirtschaft, die mitten in einem Prozess der digitalen Transformation steckt. Bisweilen sind diese Prozesse sogar disruptiv, so dass uns der Boden unter den Füßen wegzubrechen droht.

Abstraktion ein wunderbares Stichwort für Veränderung

Malen wir also ein allegorisches Bild zum Thema. Dafür eignet sich das Bild des Suppe kochens. Gemüsesuppe beispielsweise. Wir nehmen Broccoli, Möhren, Sellerie, Erbsen, Bohnen und etwas Mais, fügen alles zusammen mit etwas Wasser und Gewürzen in einen Topf, halbe Stunde köcheln lassen und fertig ist die Mahlzeit. Beim Verzehr können wir sehen, was wir essen. Die Zutaten sind verifizierbar, also konkret. Fassbar, erklärbar. Vielleicht erzählt der Koch noch eine Geschichte, weil die Möhren im eigenen Garten nachhaltig angebaut wurden. Wir vertrauen dem Koch, weil wir sehen können, was wir essen.

Wie Suppe zur Kunst wird

Jetzt geht der Koch in den Abstrahierungsprozess über. Er nimmt den Mixer und püriert die Suppe. Geschmacklich dürfte keine Veränderung eintreten. Aber das bisher Sichtbare, eindeutige wird unkenntlich gemacht. Die Zutaten verschwimmen und verschwinden. Wir sehen nicht mehr, was wir essen.
Es ist, als wären wir plötzlich stark kurzsichtig. Nur der Koch weiß, was die Suppe enthält. Es wird rätselhaft. An dieser Stelle könnten wir uns bereits fragen, ob Suppe pürieren eine Kunst der Abstraktion ist. Handelt es sich hierbei um ein Kunstwerk? Wenn nicht, ab wann wird die Suppe zur Kunst? Wenn wir sie nicht essen? Oder wenn wir mit ihr die Wand bemalen? Wann ist Kunst eigentlich Kunst? Und was können künstlerische Prozess in der Wirtschaft bewirken? Wir leben im Zeitalter digitaler Transformation und Künstlicher Intelligenz. Wo geht denn eigentlich die Reise hin? Vertrauen wir dieser künstlichen Suppe?  Oder wirkt die künstliche Intelligenz nicht ähnlich abstrakt, wie ein modernes Bild an der Wand? Die KI dekoriert unsere Gesellschaft und Wirtschaft quasi um. Alles wird kompfortabler und rentabler. Wird es auch kälter? Oder haben wir jetzt wieder mehr Zeit für soziale Kontakte und Kunst und Musik , weil wir von harter Arbeit befreit werden?

Kunst und Wirtschaft kreieren ein neues Bild von Arbeit

Die Künstler können auf diese Fragen keine direkten Antworten geben. Aber sie könnten ihre Prozesse offenlegen. Strategien der Lösungsfindungen werden dann auf abstrakten Wegen angestrebt und nicht mehr in einer Zielgerade. Kunst wird dann wieder mit anderen Augen wahrgenommen. Nicht als schöne und profitable Wanddekoration, sondern als Ergebnis eines wichtigen Prozesses, der dem Menschen zu Gute kommt. Wir könnten einige Dinge hinterfragen. Ob es perspektivisch betrachtet zum Beispiel richtiger wäre, wenn man bei einem Wettbewerb die Medaille einfach umdreht. Bei 1000 Wettbewerbern sind dann 997 Plätze zu vergeben und nicht nur der 1. 2. und 3. Platz. Wir würden vielleicht mutiger, uns Dinge vorzustellen, an die wir uns normalerweise nicht herantrauen, weil sie uns unmöglich erscheinen. Abstraktion bedeutet Mut und Perspektivwechsel. Auch der Blick auf eine gewaltige Krise würde in ein neues Licht gerückt werden. Wir treten aus unserer Begrenztheit heraus und beleuchten die Fakten von allen Seiten gründlich.

Auf zu neuen Ufern

Es macht Sinn, dass Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen die künstlerischen Prozesse besser verstehen lernen. Es ist nicht nur der soziale Wärmeaspekt, der hier eine immanente Rolle spielt, sondern auch der gedankliche Prozess. Wie kommen wir auf abstrakten Wegen auf konkrete Lösungen. Das ist nicht mit wenigen Sätzen erklärbar. Es muss erfahrbar gemacht werden, damit wir es begreifen können. Künstler*innen und Künstler würden mit der Wirtschaft auf Augenhöhe gehen und gemeinsam ein neues Bild von Arbeit kreieren.
Autorin: Kim Kluge 03/2020
Kategorien
Veranstaltungen

Veranstaltung 24.04.2020

Diese Veranstaltung wird wegen Covid 19 verschoben. Voraussichtlicher Termin im Oktober 2020.
Gestaltungsinitiative KU&WI 2020 Agenda